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Gefahren im Wasser – so stellen Sie sicher, dass Ihrem Hund nichts passiert

Vielen Hundebesitzern ist diese Situation bekannt: Kaum erblickt unser vierbeiniger Liebling das Wasser, rennt er auch schon drauf los und stürzt sich ins kalte Nass. Dabei ist es dem Hund auch ziemlich egal wie gross oder klein das Gewässer ist, solange er drinnen sein und spielen kann. Dies kann allerdings nicht ganz ungefährlich sein.

Wenn Vierbeiner mal drauflos schwimmen, gibt es für sie fast kein halt mehr. Doch nicht alle kommen auf Kommando zurück, sondern schwimmen einfach weiter geradeaus bis zur vollkommenen Erschöpfung. Für deren Rettung müssen die Besitzer dann auch mal selber nass werden oder ein Boot chartern.

Zunächst sollte das Ufer mit dem Hund abgelaufen werden um die Situation beurteilen zu können und mögliche Naturschutzgebiete zu erkennen. Für Hunde, welche kein Halt beim Schwimmen kennen, empfiehlt es sich eine Langleine dabei zu haben, damit der Hund nicht ins unendliche rausschwimmen kann.

Auch wenn der tägliche Spaziergang an einem Fluss vorbeiführt, in dem der Hund bereits stundenlang gespielt hat, lauern immer gefahren, dass der Hund mitgerissen werden kann. Vor allem nach starken Regenfällen kann der Wasserpegel enorm steigen und schnell von einem kleinen Bach zu einem reissenden Fluss werden. Aus diesem Grund sollte nach starken Regenfällen der Hund an der Leine geführt werden und die Situation zunächst eingeschätzt werden, damit er nicht in eine lebensbedrohliche Situation geraten kann.

Natürlich möchte man auch keine anderen Badegäste verärgern wenn der Hund am Baden ist. Damit der Hund ruhig an die ganze Sache geht, lohnt es sich vorerst immer eine kleine Übung zu machen, z.B. dass der Hund sich vorher hinsetzt und den Besitzer anschaut. Als Belohnung darf er dann ins Wasser springen. Und auch das Rauskommen sollte kontrolliert verlaufen, damit sich der Hund nicht neben den Badegästen schüttelt. Am besten sollte der Hund direkt zum Besitzer zurückgehen oder ansonsten an die Leine genommen werden.

In kleinen, stehenden Gewässern birgt sich des Weiteren die Gefahr der sogenannten Leptospirose-Bakterien, welche über den Urin von Mäusen und Ratten abgegeben werden. Zwar sind Hunde oftmals dagegen geimpft jedoch bietet die Impfung keinen zuverlässigen Schutz. Daher sollte ein Hund niemals aus stehenden Gewässern trinken! Ausserdem können in seltenen Fällen Blaualgen in Gewässer vorkommen, welche für den Hund gefährlich werden können. Am besten informieren Sie sich vorher immer über die Wasserqualität des Gewässers.

Wenn Sie sich also an alle Vorsichtsmassnahmen halten, steht dem Vergnügen im Wasser nichts mehr im Weg – egal ob bei einem Landei oder einer Wasserratte.

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